Am 6.11. zwischen 9 und 15 Uhr lädt die Forschungsgemeinschaft Diversität und Gesellschaft alle interessierten Forschenden zur Auftaktveranstaltung in den Beckmannshof an die Ruhr-Universität Bochum ein.
Ziele der Research Community
Die Research Community Diversity and Society bündelt die UA Ruhr-weite Expertise in der sozial-, bildungs- und geisteswissenschaftlichen Erforschung von Diversität. In einer Region, die von Superdiversität gekennzeichnet ist und in einer gesellschaftlichen Situation, in der die Anerkennung von Vielfalt auf dem Spiel steht, bündelt und vernetzt die Research Community Forschungsperspektiven auf soziale, kulturelle und institutionelle Formen von Vielfalt sowie deren Bedeutung für Teilhabe, Anerkennung und Gerechtigkeit in der Migrationsgesellschaft.
Sie entwickelt innovative Impulse für die theoretische, empirische und methodische Weiterentwicklung der Diversitätsforschung und integriert unterschiedliche theoretische, empirische und methodische Perspektiven auf Diversität. Die Research Community initiiert innovative Forschungsverbünde und leistet so einen wissenschaftlich und gesellschaftlich signifikanten Beitrag zur Unterstützung von demokratischen und sozial gerechten Gesellschaften.
Schwerpunkte und Interdisziplinarität
Die Research Communitiy bündelt Expertisen aus den Geistes-, Gesellschafts- und Bildungswissenschaften, darunter insbesondere aus der Geschlechter- und Migrationsforschung, der Ungleichheits- und Sprachforschung sowie der Theologie und der Religionswissenschaft. Die Themenfelder der kooperativen Zusammenarbeit decken ein breites Spektrum der Diversitätsforschung ab und verbinden identitätsbezogene Fragestellungen mit strukturellen, institutionellen und gesellschaftlichen Perspektiven. In ihrer Gesamtheit erlauben sie es, Diversität als soziale Praxis, als Gegenstand politischer und institutioneller Aushandlung sowie als zentrale analytische Kategorie für das Verständnis gegenwärtiger gesellschaftlicher Transformationsprozesse zu untersuchen. (bea


